Auf dieser Seite werden Tipps und Empfehlungen zum Thema Sicherheit am PC und im Internet gesammelt.
Stand 24.2.2012, Änderungen zur letzten Version in roter Schrift
Ein paar grundlegende Dinge
Löschen und Deinstallieren
Programme, die auf dem PC installiert sind, müssen zum Entfernen deinstalliert werden. In der Systemsteuerung kann man das unter dem Punkt “Programme” mit einem Mausklick erledigen. Wenn man Teile eines installierten Programms einfach löscht, bleiben Programmreste zurück, die ggf. die Stabilität und Sicherheit des PCs beeinflussen.
Es gibt verschiedene kostenfreie Programme, mit denen man solche Reste aufspüren und löschen kann, z.B. das deutschsprachige CCleaner. Das Programm kann man bei Chip.de herunterladen, und hier findet man eine Fotogalerie, wie man das Programm benutzt.
Texte, Bilder, Musik, Videos und andere Dateien, die man erstellt oder gespeichert hat, kann man einfach löschen.
Benutzerkonten
Auf einem Windows-PC kann man verschiedene sog. Benutzerkonten einrichten. Das ist sinnvoll, wenn mehrere Personen sich einen PC teilen. Dann macht man für jeden Benutzer ein Konto, und jeder kann das Aussehen und die Programme so anpassen, wie er oder sie es möchten.
Es gibt 3 Arten von Benutzerkonten.
Gast, Standard, Admin
Arbeiten sie im Alltag mit dem Konto “Standard” und nur wenn sie weitergehende Einstellungen am PC vornehmen mit dem Konto “Admin”. Schädlinge, die den PC befallen, wenn sie mit Konto “Standard” arbeiten, richten ggf. weniger Schäden an. Eine ausführliche Erklärung finden sie in den folgenden Anleitungen.
Anleitung Benutzerkonto einrichten Windows XP
Anleitung Benutzerkonto einrichten Vista und Windows 7
aktuell:
Aktuelle Anleitung Benutzerkonto einrichten und verwalten auf pcwelt.de
Sicherheitscenter
Sie finden das Sicherheitscenter in der Systemsteuerung. Die wichtigsten Einstellungen in unserem Zusammenhang betreffen die Firewall, die automatischen Updates und das Antivirenprogramm.
Wenn sie hier nichts verändert haben, können sie die Voreinstellungen so lassen, wie sie sind.
Was heißt das?
Wenn sie kein Antivirenprogramm gekauft haben, sondern ein kostenfreies Programm benutzen, lassen sie den Status der Firewall von Windows auf aktiv stehen.
Automatische Updates heißt, dass der PC bei einer Internetverbindung automatisch die Updates (=Aktualisierungen) für Windows sucht, herunterlädt und installiert.
Zum Antivirenprogramm siehe folgende Seite: Sicherheitsprogramme
Dateiendungen einblenden
Jede Datei auf dem PC hat eine sog. Dateiendung, an der man den Typ der Datei erkennt. Worddateien z.B. haben meist die Endung “.doc”. Standardmäßig sind diese Endungen in Windows XP, Vista und Windows 7 ausgeblendet. Das nutzen manche Schadensprogramme wie Viren, um den eigentlichen Dateityp zu verbergen.
Dazu ein Beispiel:
Sie erhalten per Email eine Datei mit dem Namen “Geburtstag.txt”. “Txt” ist die Standardendung für normale und harmlose Textdateien. “Exe” steht für Dateien, die ausführbar sind und Viren enthalten können.
Der Trick:
Die Datei, die sie bekommen haben, heißt eigentlich “Geburtstag.exe. Der Versender des Virus hat sie umbenannt in “Geburtstag.txt”, die Endung “exe” wird standardmäßig ausgeblendet und nicht angezeigt. Wenn sie diese Datei öffnen, kann das Virus den PC befallen.
Anleitung Dateiendungen einblenden Windows XP (plus weitere Tipps zum Thema “Dateiendungen”)
Anleitung Dateiendungen einblenden Vista und Windows 7
Browserkonfiguration
Der Browser ist das Verbindungstor zum Internet. Deshalb besteht die Gefahr, das durch dieses Einfallstor Schädlinge ihren PC befallen.
Nutzen sie deshalb immer die aktuellste Version des Browsers und verzichten auf Testversionen sog. Beta-Versionen. Die aktuellste Version des Internet Explores bekommen sie automatisch über die automatisches Updates. Wenn es für den “Firefox” ein Update gibt, wird das beim Starten des Programms angezeigt, und sie können das Update mit 2 Mausklicks direkt installieren.
Es gibt viele Möglichkeiten, wie sie den Browser noch weiter anpassen können. Eine sehr gute Übersicht, wie man das macht, gibt es auf dieser Seite:
Für jeden Browser gibt es sog. Erweiterungen, Add-Ons und Plugins. Das sind kleine Zusatzprogramme, die den Funktionsumfang des Browsers erweitern. Aktualisieren sie auch diese Dinge, wenn ein Update angeboten wird. Leider werden auch diese Zusatzprogramme dazu benutzt, um Schadensprogramme auf den PC einzuschleusen. Laden Sie diese Erweiterungen nur aus vertrauenswürdigen Quellen, wie z.B. die Herstellerseiten oder die Seiten der PC-Zeitschriften.
Sie finden hier eine Übersicht der wichtigsten Zusatzprogramme inkl. der Angabe, wo man sie von sicheren Seiten herunterladen kann. Drucken sie die Liste aus und legen sie die Liste neben den PC.
Ganz aktuell gibt es eine Warnmeldung: Eine neue Art von Schädlingen gibt sich als Update für den Adobe Reader oder für Java aus. Die Fenster mit der Updatemeldung sehen genau so aus wie die Originalfenster. Laden Sie deshalb die Updates von der Originalherstellerseite manuell herunter. (Quelle: com-magazin)
